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P.E.R.Le kompakt

SO FUNKTIONIERT’S

So funktioniert
P.E.R.Le kompakt

Trainingsaufbau, drei Trainingsphasen, eine Beispielübung und Lernkonzept im Überblick.

Lernkarten mit den Wörtern Stunde und tragen, Stifte und ein Heft auf einem Holztisch.

Der Aufbau im Überblick

Jeder Wortschatz behandelt ein Rechtschreibthema. Ein Lernpfad führt durch die Übungen.

  1. Vorkurs
  2. Wortschatz 1
  3. Wortschatz 2
  4. Wortschätze 3 bis 7
  5. Wortschatz 8

So ist ein Wortschatz aufgebaut

Ein eigener Lernpfad führt durch drei Phasen.

  1. Phase 1

    Muster erarbeiten

    Mit Wortkarten üben und Schreibmuster entdecken.

  2. Phase 2

    Gelerntes überprüfen

    Prüfen, ob die Muster verstanden wurden.

  3. Phase 3

    Mit Satzteilen weiterüben

    Satzteile untersuchen und Großschreibung üben.

Danach folgt der nächste Wortschatz.

Schritt für Schritt sicherer schreiben

Die Themen von Vorkurs bis Wortschatz 10

VorkursGrundübung, offene und geschlossene Silben

Ihr Kind lernt die Grundübung kennen, gliedert Wörter in Silben und unterscheidet offene von geschlossenen Silben.

Wortschatz 1Stummes e, leises r und die Endung -er

Manche Buchstaben werden beim Sprechen nur schwach oder gar nicht hörbar. Das Kind beschäftigt sich mit dem stummen e, dem leisen r und der Endung -er und übt, diese Besonderheiten beim Schreiben zu berücksichtigen.

Wortschatz 2Mitlautfolgen, st und sp, Wortstämme

Das Kind übt Wörter mit mehreren aufeinanderfolgenden Mitlauten sowie mit st und sp. Außerdem lernt es, den Wortstamm zu erkennen.

Wortschatz 3Wortstämme, Vor- und Nachbausteine, ver-

Wortstämme, Vor- und Nachbausteine stehen im Mittelpunkt. Das Kind untersucht, wie Wörter aufgebaut sind, und beschäftigt sich besonders mit dem Vorbaustein ver-.

Wortschatz 4Silben und Wortstämme, lange und kurze Selbstlaute

Das Kind untersucht den Zusammenhang zwischen Silbe und Wortstamm. Dabei richtet es den Blick auf lange und kurze Selbstlaute und die folgenden Mitlaute – als Vorbereitung auf das Regellernen.

Wortschatz 5Doppelmitlaute, tz und ck

Das Kind lernt die Regeln zur Schreibung von Doppelmitlauten kennen und übt ihre Anwendung. Auch tz und ck gehören zu diesem Wortschatz.

Wortschatz 6s, ss und ß

Das Kind beschäftigt sich mit den Schreibweisen s, ss und ß und übt, die passende Schreibung in Wörtern zu verwenden.

Wortschatz 7Das stumme h

Das Kind beschäftigt sich mit Wörtern, in denen ein h geschrieben, aber nicht gesprochen wird, und übt deren Schreibung.

Wortschatz 8i, ih und ie

Das Kind lernt die Schreibweisen i, ih und ie kennen und übt, sie in den passenden Wörtern zu verwenden.

Wortschatz 9Merkwortschatz

Ihr Kind prägt sich Wörter mit Ausnahmeschreibungen gezielt ein. Der Lernpfad hat einen eigenen Ablauf ohne die drei Trainingsphasen.

Wortschatz 10Wiederholungswortschatz

Ihr Kind wiederholt Inhalte aus den Wortschätzen und festigt das Gelernte in Diktaten. Der Lernpfad hat einen eigenen Ablauf ohne die drei Trainingsphasen.

Die Inhalte werden schrittweise freigeschaltet. Freigeschaltete Abschnitte können erneut geübt werden.

Martin erklärt die Trainingsphasen

Martin Schöfl

PHASE 1

Muster erarbeiten

Fünf Wochen lang übt Ihr Kind jede Woche mit zehn neuen Wörtern. Innerhalb der Woche bleiben die Wörter gleich, während die Aufgaben Schritt für Schritt aufeinander aufbauen.

PHASE 2

Gelerntes überprüfen

Ihr Kind überprüft mit passenden Aufgaben, ob es die erarbeiteten Muster verstanden hat. Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Wortschatz.

PHASE 3

Mit Satzteilen weiterüben

Ihr Kind untersucht kurze Wortgruppen, sogenannte Phrasen. Dabei übt es Wortendungen und die Großschreibung im Satz.

Christina zeigt eine Übungseinheit

Christina Kapeller

Christina Kapeller

Wortschatz 2 · Phase 1 · Tag 2

  1. Aufgabe ansehen

    Das kurze Video erklärt die Aufgabe und macht sie vor.

  2. Wörter schreiben

    Die Online-Anwendung zeigt die Wortkarte und spielt das Wort vor. Ihr Kind liest es laut, verdeckt es und schreibt es aus dem Gedächtnis von Hand ins Heft. Dann vergleicht es mit der Karte und schreibt falsch geschriebene Wörter richtig daneben. Das wiederholt es mit allen zehn Wörtern.

  3. Schreibmuster untersuchen

    Ihr Kind sucht in seiner Wortliste Wörter mit st und sp und markiert sie farbig.

04 · UNSER LERNKONZEPT

Modellwörter einprägen und Strukturen verstehen

Ihr Kind prägt sich gezielt ausgewählte Modellwörter durch Schreiben aus dem Gedächtnis ein. An denselben Wörtern entdeckt es Silben, Wortbausteine und Schreibmuster. So verbindet das Training Einprägen und Verstehen.

Dieses Einprägen – das memorierende Training – bildet den gemeinsamen Rahmen für die vier Bausteine.

Silben und Betonung erkennen

Wörter in Silben gliedern, ihre Betonung erkennen und offene von geschlossenen Silben unterscheiden.

Zum Beispiel

le–sen · Kis–te

Erste Silbe: offen · geschlossen
Fachlicher Hintergrund

Viele Übungswörter haben zwei Silben: Die erste ist betont, die zweite unbetont. Diese Wortform heißt Trochäus.

Bei „le-sen“ endet die erste Silbe auf einem Selbstlaut: Sie ist offen. Bei „Kis-te“ endet sie auf einem Mitlaut: Sie ist geschlossen.

Wortbausteine entdecken

Wortstämme erkennen, verwandte Wörter vergleichen und mit Vor- und Nachbausteinen arbeiten.

Zum Beispiel

malen · Maler · bemalen

Der gemeinsame Wortstamm bleibt erkennbar.
Fachlicher Hintergrund

Der Wortstamm trägt die Grundbedeutung; Vor- und Nachbausteine verändern oder erweitern das Wort. Der Fachbegriff für den Wortstamm ist Stammmorphem.

Indem Ihr Kind verwandte Wörter vergleicht, entdeckt es wiederkehrende Bausteine.

Schreibmuster kennenlernen

Zusammenhänge zwischen Klang und Schreibung untersuchen und Rechtschreibregeln anwenden.

Zum Beispiel

raten · Ratten

Langes a · kurzes a
Fachlicher Hintergrund

Das Kind richtet den Blick auf kurze und lange Selbstlaute und die Buchstaben, die darauf folgen.

In „raten“ klingt das a lang, und es wird ein t geschrieben. In „Ratten“ klingt das a kurz, und es wird tt geschrieben. Ausnahmeschreibungen werden im Merkwortschatz gesondert geübt.

Wörter im Satz verwenden

Wortformen und kleine Satzteile untersuchen – als Vorbereitung auf das Schreiben in größeren Einheiten.

Zum Beispiel

ich male · du malst

Die Wortform passt sich dem Satz an.
Fachlicher Hintergrund

Wörter verändern ihre Form, damit sie in einen Satz passen. Diese Anpassung heißt Beugung oder Flexion.

Das Kind arbeitet auch mit kleinen Satzteilen, etwa „ein Kuchen“ und „ein guter Kuchen“. Dabei untersucht es Wortendungen und bereitet sich auf die Großschreibung innerhalb von Sätzen vor.

Wie Einprägen und Verstehen zusammenspielen, zeigt Christinas Übungseinheit.